Noch ein Ausweich-Bällebad

Da bei augengeradeaus.net und augengeradeaus.de die Kommentare wg. des laufenden Domainumzugs derzeit abgestellt sind, gibt’s hier ein neues Ausweich-Bällebad.

(Foto: Flickr-User Maret Hosemann unter CC-BY-Lizenz)

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3 Antworten zu “Noch ein Ausweich-Bällebad

  1. @Generalissimo | 22. Oktober 2014 – 18:03:
    In der persönlichen Fachstrecke „Luftfahrt“ bin ich zwar von der Marine und erst recht von U-Booten sehr weit weg vom Thema (außer ganz am Rande eines Museums-U-Boot in Hamburg sowjetischer Herkunft und einem um zig Ecken verbandelten deutschen Import-Export-Unternehmen in Kaliningrad mit einem persönlich bekannten 2ten Geschäftsführer F, einem regattenkapitän .a.D. und ex-Kommandanten der ehem. sowjetischen U-Boot-Flotte)

    Dennoch lese ich in AUGEN GERADEAUS immer wieder gerne die Beiträge zur Marine und dort auch der m.M.n. knapp ein Dutzend aktiven Marinekameraden. Um alle anzusprechen sage ich einfach mal „@klabautermann & Crew“. Auch diesen dürfte es ähnlich bzw. retrograd ergehen, wenn wir z.B. über Hubschrauber oder Drohnen gemeinsam debattieren.

    Nur eines war bislang Fakt hier in AUGEN GERADEAUS – inklusive der Interessierten, denen auch stets eine ordentliche Antwort und faire Diskussion gebührt, was manchmal viel verständnisvolle und erklärende Reaktion erfordert -, wenn die Profis sich auf eine ihnen fremde Baustelle wagen, haben die sich (ich mich) vorher sauber eingelesen und argumentieren dann auch professionell (z.B.: in meinem Fall Fregatten-Beiboot „Buster“). So wurde das bislang hier immer gehalten.

    Jetzt platzen Sie hier herein mit Ihrem nicht nur gegen die Communitity gerichteten und hochtrabenden „Rundumschlag“, welcher zudem ein politisch höchst diffusen Kommentar ist und obendrauf hinsichtlich seiner themenbezogenen und fachlichen Substanz eine „Nullnummer“.

    Is’ nicht gut, oder? Ist aber auch nicht böse gemeint, sondern nur zwecks Verdeutlichung der „Nordrichtung“ und der „Hygiene“ innerhalb der Community.

  2. Die Situation im Sindschar-Gebirge scheint sich (wieder) zuzuspitzen. Wenn man die Berichte über Abschiedstelefonate ernst nimmt, gibt es diesmal wohl auch keinen Fluchtkorridor. Gibt es eine Position der Bundesregierung bezüglich der deutschen Staatsbürger in dem Gebiet?

  3. Weiteres zu den „Air-Transfer-Isolatoren“ des BwZKH-Koblenz:

    (Nachdem der Thread „Zur Dokumentation: Luna & Ebola, Bundespressekonferenz 17. Oktober“ nicht zugänglich ist, stelle ich den Kommentar mal hier ein. T.W. kann dann bitte nach fertigem Domain-Umzug in den passenden Thread verschieben, Danke):

    Ob der laut Medien erfolgten Aussage des Projektoffiziers und FA für Anästhesie und Notfallmedizin eines Differenzdrucks von 0,2 bar, was einer Druckhöhe im Isolator von ca. 1,9 km bis 5,6 km und einer konstanten Flächenbelastung von 2 to/m² entsprechen würde, wurde bereits ausgeführt, daß dies für Patient und Gerät schlichtweg nicht sein kann. Auch der benannte Luftmengendurchsatzes von 36 m³/min der beschafften Isolator-Einheiten, ging mir nicht aus dem Kopf. Deshalb wurden folgende Berechnungen angestellt und auch diese beweisen, daß offenbar nur weiterer Humbug bei der Pressevorstellung erzählt wurde.

    Der reine Ventilator-Leistungsbedarf (P [kW]) eines (HEPA-) Luftfiltersystems bezogen auf die Differenzdruck (delta_p [mbar]) und auf die Luftdurchsatzmenge (q [m³/s]) sowie auf den Ventilator-Wirkungsgrad (µ = 0,7) errechnet sich wie folgt:
    P = q x Delta_p / µ / 10; also P = 0,6 x 200 / 0,7 / 10 = 17,143 kW.
    Dies würde bei einer Spannung von 28 VDC (da sicherheitskritisches System) einer Stromstärke von horrenden 612 A entsprechen! Also der nächste Wahnsinn, denn man wäre z.B. im Leistungsbereich eines Großküchen-Dampfgarers mit einem Volumen von 1.000 ltr!

    Rechnet man jedoch realistisch wie beim Vickers „Air Transit Isolator“ mit einem „delta_p“ von 25 mbar und einem Luftdurchsatz von 5 x 2 m³/min gegeben, ergibt dies einen Leistungsbedarf von 592 W und damit bei 28 VDC eine moderate Stromstärke von 21 A.

    Unter Einbezug eines weiteren Leistungsbedarfs je Isolatoreinheit von z.B. 400 W für das notfallmedzinische EQMT (Herz-/Kreislaufmonitoring, SaO2-Monitoring, Spritzenpumpen, Infusiomaten, Sekretabsaugung und evt. Beatmungsgeräten samt Lungenmonitoring, usw.) ergibt dies bei insgesamt sechs geplanten Isolatoreinheiten (jedoch hier für Vickers „Air Transit Isolator“) für das Kabinenbordnetz des A310 MedEvac-Airbus immer noch eine zusätzliche Leistungsbilanz von ca. 6 kW. Damit ist das VDC-Bordnetz überfordert und es muß auf das HV-Netz nebst Wandler zurückgegriffen werden.

    (vgl. zur Ventilator-Leistungsberechnung http://www.camfil.de/Global/Documents/Product%20Catalogues/German.pdf, Seite 145, unten rechts „Energieverbrauch“).